
ETB-Trainer Ulrich Adami klang gestern optimistisch. „Alle Mann sind da und alle sind fit“, sagte er. Seine Mannschaft habe so ein starkes Rückgrat, dass sie sich zutraut, die Ammerländer in eigener Halle zu besiegen.
In der Hinrunde unterlagen die Elsflether in Petersfehn 31:38. Zur Halbzeit lagen sie mit 17:20 zurück. „Wir haben lange Zeit gut mitgehalten, hatten dann aber Verletzungspech, so dass sogar unser Torwart als Feldspieler mitwirken musste“, erinnerte sich der Übungsleiter.
Beide Teams kennen sich auch aus der vergangenen Saison. Sie stiegen aus der Landesliga Weser-Ems auf. Elsfleth als Meister und die Ammerländer als Dritter. Die beiden direkten Duell entschied die Adami-Sieben für sich.
Vor dieser Saison gab es bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn einen großen Umbruch. Den hat sie prima verkraftet. Nach 14 Partien steht die Mannschaft mit 21:7 Punkten auf dem zweiten Platz, der am Saisonende den Aufstieg in die Oberliga Nordsee bedeuten würde.
Ulrich Adami ist vor der morgigen Begegnung selbstbewusst. „Wir spielen zu Hause und wollen gewinnen“, teilte er mit. Er hofft auf viele Zuschauer, die seine Schützlinge lautstark unterstützen. Im jüngsten Heimspiel wurde die SG Achim/Baden II mit 39:33 bezwungen. Gegen dieses Team hatte die SG Friedrichsfehn/Petersfehn zuletzt vor eigenem Publikum gerade noch ein Unentschieden erreicht. In fremden Hallen gab es für die Ammerländer je drei Siege und Niederlagen.
Für den ETB beginnt mit der morgigen Partie eine Heimspielserie. Er darf bis zum 1. April fünf Mal in Folge daheim antreten. Die Aufgabe morgen dürfte die schwierigste aller fünf darstellen.
