
Fassungslos und kopfschüttelnd musste Gästetrainer Mindermann mit ansehen, wie seine Stürmer vor allem im zweiten Durchgang reihenweise an Teufelskerl im TVE-Gehäuse scheiterten. Die Esenshammer hatte kaum Chancen, dafür aber mit Bünyamin Kapakli eben einen echten Knipser in ihren Reihen.
Die Elf von Wolfgang Rohde schaffte es über die gesamte Spielzeit nicht, Ruhe ins Spiel zu bringen. Serienweise hohe Bälle über 40, 50 Meter waren absolut kein Mittel gegen den Tabellenletzten. Kombinationsspiel blieb die ganz in schwarz angetretene TVE-Combo ihrem Publikum über 90 Minuten schuldig.
Der Gast steckte aber nicht auf und kam ab der 30. Minute zu klarsten Chancen. Nico Pabst (32.) versäbelte frei aus fünf Meter und Daniel Christian (32.), Tim Conring (33.) scheiterten im Minutentakt am glänzenden TVE Keeper. Spektakulär boxte Borzyszkowski einen 22 Meter Schuss von Ekrem Yor aus dem Winkel, ehe er dann aber doch hinter sich greifen musste. Das 1:2 (42.) durch Mark Hupka war lange überfällig.
Hatte man im TVE-Lager auf Besserung gehofft, wurde man bitter enttäuscht. Übernervös und zerfahren agierten die Gastgeber auch weiterhin. Und so blieb es beim Spiel Frisia gegen Christian Borzyszkowski. Die Frisianer spazierten durch die TVE-Deckung, versiebten aber reihenweise freistehend vor dem Tor.
Dann schlug Bünyamin Kapakli auf der Gegenseite wieder eiskalt zu. Einen Eckball von Norman Preuß wuchtete der Torjäger per Kopf zum 3:1 (74.) in die Maschen. Auch danach gab der Gast den Ton an, vergab aber weiter zahlreichen Chancen, so dass es beim überaus glücklichen 3:1 Sieg der Rohde-Elf blieb.
TVE: Borzyszkowski – Cotarcea, Specka, Hartmann, Rohde (65. Sojcka), Tannert, Preuß, Göddert (80. Osinga), Kapakli, Gagelmann, Köhler (60. Sulayman)
Tore: 1:0 Kapakli (21.) 2:0 Hartmann (28.) 2:1 Hupka (42.) 3:1 Kapakli (74.)

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