Norddeutschland
Sieben Enten-Kinder aus Gully gerettet Wolfenbüttel (dpa/lni) - Sieben Küken einer Entenfamilie hat die Polizei am Freitag in Wolfenbüttel aus einem Gully gerettet. Die von ihrer Mutter angeführten Jungen watschelten laut Zeugenaussagen im Entenmarsch über die Straße eines Wohngebiets, als sie plötzlich in den Schacht plumpsten, wie ein Polizeisprecher am Samstag sagte. Die Entenmutter kreiste zunächst auf der Suche nach ihren Kindern eine halbe Stunde hilflos um den Gully, bis ihr eine Polizeistreife zur Hand ging. Außer einem Sprössling brachten die Beamten demnach alle kleinen Nachkömmlinge wieder sicher und unbeschadet ans Tageslicht.
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Osnabrück gewinnt Relegations-Hinspiel gegen Dresden Osnabrück (dpa) - Drittligist VfL Osnabrück darf von der Rückkehr in die Zweite Fußball-Bundesliga träumen. Die Niedersachsen gewannen am Freitag das Relegations-Hinspiel gegen den Zweitliga-16. Dynamo Dresden 1:0 (1:0) und haben sich damit ein kleines Polster vor dem zweiten Aufeinandertreffen am Dienstag (20.30 Uhr) verschafft. Gaetano Manno und erzielte vor 15 500 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke den Siegtreffer in der 43. Minute.
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Weiterer Fall von Vogelgrippe: 10 000 Tiere im Emsland betroffen Meppen (dpa/lni) - Weil sie mit einer milden Form der Vogelgrippe infiziert sind, müssen mehr als 10 000 Legehennen im Landkreis Emsland vorsorglich getötet werden. Das teilte das niedersächsische Landwirtschaftministerium am Freitag mit. Für Menschen bestehe keine Gefahr. Um den betroffenen Betrieb wurde eine Sperrzone von einem Kilometer errichtet. Sie wird nach 21 Tagen wieder aufgehoben, wenn bis dahin kein neuer Fall auftaucht. Seit Mitte April stießen Behörden in Niedersachsen auf mehrere Betriebe mit infizierten Tieren, etwa im Kreis Osnabrück und Vechta. Dabei handelte es sich immer um eine milde Variante der Influenza.
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Bahn-Chef Grube will sich bei Eschede-Opfern entschuldigen Frankfurt/Eschede (dpa) - Bahn-Chef Rüdiger Grube geht auf die Opfer und die Hinterbliebenen des Zugunglücks von Eschede zu. «Ich werde mich im Namen der Bahn bei den Opfern und ihren Angehörigen für das entstandene menschliche Leid entschuldigen», sagte Grube der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Samstag). Wegen juristischer Bedenken habe die Bahn bislang keine Entschuldigung ausgesprochen. Das sei aber vorbei: «Die Bahn will Versöhnung.» Bei der Gedenkfeier im Juni in Eschede wolle sich Grube entschuldigen. «Es liegt mir sehr am Herzen», sagte der Bahn-Chef. 101 Menschen waren am 3. Juni 1998 gestorben, als ein ICE wegen eines defekten Rades zwischen Hannover und Hamburg entgleiste.
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Von der Leyen: «Lächeln sitzt in unserer Familie drin» Hamburg (dpa/lni) - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat ihr oft zu sehendes Lächeln geerbt. «Das sitzt in unserer Familie drin», sagte die 54-Jährige am Freitag in Hamburg. Sie verwies auf ihren Vater Ernst Albrecht, früher Ministerpräsident von Niedersachsen (1976-1990), der als «Strahlemann» oder «Lächelkeks» bezeichnet worden sei. «Im Grundsatz sitzt eine Grundfröhlichkeit tief in mir drin», sagte die siebenfache Mutter. Außerdem mache Lachen das Leben leichter. Sie räumte aber auch ein: «Konflikte kann man nicht weglächeln. Sie kennen genügend Bilder, wo mir das Lachen vergangen ist», ergänzte sie. Die Frauenministerin war bei einer Veranstaltung der Frauenzeitschrift «Brigitte» zu Gast.
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Eröffnungssieg für Springreiter Will in Nörten-Hardenberg Nörten-Hardenberg (dpa/lni) - Springreiter David Will (Pfungstadt) hat die internationale Eröffnungsprüfung beim Drei-Sterne-Turnier in Nörten-Hardenberg gewonnen. Mit Black Jack blieb der 25-Jährige fehlerfrei in 54,14 Sekunden. Platz zwei ging am Freitag an die Schwedin Angelica Augustsson auf Fräulein Wunder. Augustsson reitet wie Will für den Stall des ehemaligen Bundestrainers der deutschen Nachwuchsreiter, Dietmar Gugler. Dritter wurde Mario Stevens aus Molbergen mit Cleaveland.
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Zeitung: Werder beurlaubt Co-Trainer Rolff Bremen (dpa/lni) - Nach der Trennung vom langjährigen Chefcoach Thomas Schaaf soll auch Co-Trainer Wolfgang Rolff den SV Werder Bremen verlassen. Der frühere Bundesliga-Profi sowie seine Kollegen Matthias Hönerbach und Michael Kraft als Torwarttrainer werden laut der «Kreiszeitung Syke» an diesem Samstag freigestellt. «Ich bin beurlaubt worden», sagte Rolff.
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