Norddeutschland
Wohlfahrtspflege: Spardruck gefährdet Arbeit Bremen (dpa/lni) - Kinderbetreuung, Altenpflege und Jugendarbeit sind bei zunehmendem Spardruck in Bremen nach Überzeugung der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege gefährdet. Wegen der Schuldenbremse sei zu befürchten, dass einzelne Angebote bald gar nicht mehr oder nur noch mit erheblichen Qualitätseinbußen angeboten werden können, sagte der Vorstandssprecher der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG), Arnold Knigge, am Dienstag in Bremen. «Diese Konsequenz lehnen wir ab.» Die LAG stellte ein Positionspapier zur Schuldenbremse vor, das auch der Senat erhalten habe. Darin wird eine Schwerpunkt für die Sozialpolitik gefordert.
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Auto auf Bahnübergang stoppt Zug Dissen (dpa/lni) - Ein geistesgegenwärtiger Zugführer hat in Dissen bei Osnabrück den Zusammenstoß mit einem Auto verhindert. Wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits am Montagnachmittag. Ein 83 Jahre alter Mann missachtete bei einem Bahnübergang die Haltesignale, fuhr auf die Gleise und blieb wegen der geschlossenen Schranken stehen. Ein Schrankenbaum habe sogar das Autodach berührt, sagte ein Sprecher der Polizei. Dank einer Schnellbremsung sei der Zug rechtzeitig zum Stehen gekommen. «Das war schon recht knapp, da war nicht mehr viel Platz», sagte der Sprecher. Erst als sich die Schranken wieder öffneten, fuhr der Mann weiter. Anhand des Autokennzeichens konnte ihn die Polizei jedoch ermitteln. Bei dem Vorfall sei niemand verletzt worden.
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Pizarro glaubt noch an Champions League Bremen (dpa/lni) - Trotz der drei Unentschieden beim Rückrundenstart glaubt Werder Bremens Torjäger Claudio Pizarro noch an die Champions-League-Qualifikation. «Ich habe immer gesagt, dass noch alles offen ist. Wir haben noch viele Spiele, viele Möglichkeiten Punkte zu holen», sagte der Angreifer in einem Interview auf der Internetseite des Fußball-Bundesligisten.
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ADAC-Helfer rücken alle 90 Sekunden aus Laatzen (dpa/lni) - Der ADAC-Pannendienst hat im vergangenen Jahr in Niedersachsen in 346 941 Fällen Autofahrern in Not geholfen - Helfer rückten alle 90 Sekunden aus. Leere Batterien, defekte Zündungen oder platte Reifen waren die Hauptgründe für die Einsatzfahrten, teilte der ADAC am Dienstag in Laatzen (Region Hannover) mit. Nach rund 44 Minuten waren die Helfer vor Ort, dort konnten sie fast 85 Prozent der Wagen gleich wieder flott machen. Wegen der vergleichsweise milden Wintermonate Januar und Dezember lag die Zahl der Einsätze unter der von 2010, wo die Helfer 363 804 mal ausrückten. In mehr als 40 000 Fällen kontaktierten gestrandete Autofahrer die ADAC-Straßenwacht bereits über eine spezielle App auf Handys, die den Helfern eine genaue Ortung ermöglicht.
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Dritte Insel ohne Fährverbindung - Eis zu dick Spiekeroog (dpa/lni) - Mit Spiekeroog ist nun auch die dritte ostfriesische Nordseeinsel wegen des Dauerfrosts ohne Schiffsverbindung zum Festland. Am Vormittag habe die Inselfähre auf dem Weg zum Festlandhafen Neuharlingersiel wegen der zu dicken Eisdecke umkehren müssen, sagte ein Inselsprecher am Dienstag. Daraufhin sei auch das Versorgungsschiff der Insel Wangerooge umgedreht. Es sollte nach Neuharlingersiel fahren, um Proviant zu holen. Wangerooge ist wie Juist seit Tagen ohne Schiffsverbindung zum Festland. Inzwischen gebe es Engpässe bei bestimmten Lebensmitteln, aber keine Notlage, sagte Wangerooges Bürgermeister Holger Kohls (parteilos).
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Acht Zentner schwere Skulptur in Hameln verschwunden Hameln (dpa/lni) - Ein mehr als zwei Meter hohes und rund acht Zentner schweres Kunstwerk ist in Hameln spurlos verschwunden. Es gebe nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür, was mit der Skulptur des Rintelner Künstlers Eg Witt geschehen sei, sagte Stadtsprecher Thomas Wahmes am Dienstag.
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Regierung übergibt erste Glaeseker-Akten an Staatsanwaltschaft Hannover (dpa/lni) - Die niedersächsische Landesregierung hat die ersten Unterlagen des früheren Sprechers von Bundespräsident Christian Wulff, Olaf Glaeseker, an die Staatsanwaltschaft Hannover übergeben. «Die erste Lieferung ist heute angekommen», sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Lendeckel am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa in Hannover. Es handele sich um auf Speichermedien gesicherte Dateien, welche nun von den Experten der Staatsanwaltschaft ausgewertet würden.
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