Zuhören und genießen hieß es am vergangenen Wochenende am Strohauser Hafen. Auch schunkeln war erlaubt bei Liedern von der Waterkant und Shantys mit Tiefgang.
Die Mannschaft des Hammelwarder Shantychors, die sich ganz dem maritimen Liedgut verschrieben hat, sorgte am Sonnabendnachmittag, ausgestattet mit Gitarre, Akkordeon und Stimmgewalt, für Atmosphäre und gute Laune.
Die blau-weißen Jungs nahmen die Gäste des Hafenfestes dank einer „Handvoll Wasser unterm Kiel“ mit auf eine musikalische Reise „Immer ran an den Wind“ weit über die Meere zu den „Banks of Sacramento“. Dabei trafen sie auf so manche „Söte Deern“, bevor es hieß: „Sailing Home“ und „Good-bye – Fare you well“.
Aber nicht nur musikalisch kamen die Besucher auf ihre Kosten. Zum Verweilen lud auch die kleine Budenstadt ein. Hier wurden geräucherte Aale und Forellen, Eis und Süßigkeiten sowie Kaffee und Kuchen und vieles mehr angeboten.
Das bunte Treiben an Land konnte man sich auch von der Wasserseite aus anschauen. Viele nutzten die Gelegenheit, in Begleitung erfahrener Seeleute mit kleinen Rennbooten über das Siel zu fahren.
Viele Gäste reisten auf dem Wasser an: Bootsfahrer aus ganz Norddeutschland legten an der 270 Meter langen beidseitig zu nutzenden Steganlage mitten im Naturschutzgebiet an.
Das zweitägige Hafenfest der Sportboothafengemeinschaft Rodenkirchen endete am Sonntag mit einem großen Trödelmarkt, der die Herzen von Sammlern und Liebhabern alter Sachen höher schlagen ließ. (td)
Werben Sie einen neuen Abonnenten und Sie bekommen eine attraktive Prämie.