Norddeutschland
Tödliche Stiche auf Paar: Angeklagter gesteht Verden (dpa/lni) - Im Prozess um tödliche Messerstiche auf seine Ex-Freundin und ihren neuen Liebhaber hat der Angeklagte die Tat vor dem Landgericht Verden zugegeben. Er habe geplant gehabt, die 36-Jährige zunächst zu entführen und dann sie und sich mit dem gleichen Messer zu töten, sagte der 37 Jahre alte Angeklagte aus Dorfmark bei Bad Fallingbostel am Mittwoch. «Weil ich dachte, dass man sich damit seelisch verbinden kann.» Den Freund seiner Ex habe er nur außer Gefecht setzen wollen. Der 31-Jährige habe sich aber massiv gewehrt. Der Angeklagte hatte dem Paar am 12. März dieses Jahres frühmorgens vor der Wohnung aufgelauert.
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Bewaffneter Räuber überfällt Taxifahrer Langwedel (dpa/lni) - Ein bewaffneter Räuber hat in Langwedel (Kreis Verden) einen 39 Jahre alten Taxifahrer überfallen. Der Mann habe sein Opfer unter einem Vorwand in eine Baustellenzufahrt gelotst und dort mit einem Messer bedroht, teilte die Polizei mit. Nachdem der Taxifahrer ihm sein Bargeld gegeben habe, sei der Räuber geflüchtet. Der 39-Jährige blieb unverletzt. Der kriminelle Fahrgast war am Verdener Bahnhof in die Taxi gestiegen.
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Norddeutschland
Mehr Appetit auf Fisch in Deutschland Hamburg (dpa/lni) - Fisch steht in Deutschland immer öfter auf dem Speiseplan: 2009 lag der Verzehr pro Kopf bei 15,7 Kilogramm Fisch und Meeresfrüchten (Fanggewicht). Das war nach Angaben des Fischinformationszentrums (FIZ) 0,1 Kilo mehr als ein Jahr zuvor und damit ein Rekordwert. Der Gesamtverbrauch 2009 lag in Deutschland bei 1,28 Millionen Tonnen Fisch und Fischereierzeugnissen. Bis 2014 soll der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch auf 17,5 Kilo weiter zunehmen, teilte das FIZ am Mittwoch in Hamburg mit. In der Liste der beliebtesten Fische rangiert der Alaska-Seelachs mit 20,1 Prozent Marktanteil an erster Stelle. Den meisten Fisch aßen 2009 die Hamburger, gefolgt von Sachsen und Schleswig-Holsteinern.
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17-Jähriger liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei Belm (dpa/lni) - Ein 17 Jahre alter Autofahrer hat sich in Belm bei Osnabrück eine Verfolgungsjagd mit einem Streifenwagen geliefert. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war er zusammen mit Freunden im Alter von 14 und 15 Jahren am Dienstag in einem Wohngebiet unterwegs. Als Polizisten den laut röhrenden Wagen stoppen wollten, gab der 17-Jährige Gas und brauste mit überhöhter Geschwindigkeit durch Tempo-30-Zonen und Spielstraßen. Die Fahrt war zu Ende, nachdem der Kleinwagen bei einer Grundschule von der Straße abkam und mit einem geparkten Motorroller zusammenstieß. Einen Führerschein besaß der 17-Jährige nicht, und das Auto war nicht zugelassen.
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Brandstifter in Untersuchungshaft Northeim (dpa/lni) - Nach einem Feuer in einem Northeimer Mehrfamilienhaus, bei dem zwei Menschen durch Rauchgas verletzt wurden, hat die Polizei einen mutmaßlichen Brandstifter gefasst. Der 50-Jährige sitze inzwischen in Untersuchungshaft, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Der alkoholisierte Mann war bereits während der Löscharbeiten in der Nacht zu Dienstag am Brandort aufgefallen. Er steht im Verdacht, im Hausflur eine Altpapiertonne in Brand gesetzt zu haben. Wegen der starken Rauchentwicklung musste das Gebäude evakuiert werden. Der Sachschaden beträgt rund 50 000 Euro.
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331 Menschen in Deutschland ertrunken Hannover (dpa/lni) - 331 Menschen sind in Deutschland bis Mitte August bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) waren das 22 weniger als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die meisten Menschen ertranken in den Sommermonaten. Am häufigsten passierten Badeunfälle an unbewachten Badestellen von Flüssen, Seen, Kanälen und Bächen. An Nord- und Ostsee kamen in dem Zeitraum mehr Menschen ums Leben als in den vergangenen Jahren. Ertranken in diesem Jahr bis Mitte August 23 Menschen - waren es im Vorjahreszeitraum 8. Die Zahl der tödlichen Badeunfälle in Schwimmbädern war ebenfalls höher: 17 Menschen ertranken bis Mitte August - im Vorjahreszeitraum waren es 10. Trauriger Spitzenreiter bei den Badeunfällen ist Bayern mit 63 tödlichen Unfällen am Wasser (jeweils Vorjahreszeitraum: 66), gefolgt von Niedersachsen mit 47 (41) und Nordrhein-Westfalen mit 39 Fällen (48).
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Land will mehr Exporte von Mittelständlern Osnabrück (dpa/lni) - Das Land Niedersachsen will kleine und mittlere Unternehmen unterstützen, ausländische Märkte zu erschließen. Der Anteil solcher Firmen mit Auslandsengagement liege landesweit derzeit bei rund 31 Prozent und damit unter dem Bundesdurchschnitt von 34 Prozent, sagte am Mittwoch Gerhard Gizler, Geschäftsführer der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft NGlobal GmbH, in Osnabrück. Länder wie Brasilien, Indien oder China hätten dem deutschen Export in den vergangenen Jahren auch in der Krise geholfen. NGlobal bietet den Unternehmen deshalb Beratung und Hilfe beim Einstieg ins Auslandsgeschäft an.
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